be creative for ISSUE #7

Für die nächste Ausgabe des komplex gilt es, sich zum Thema

[ART]ikulation

in Form von Texten, Grafiken, Fotografien und anderen druckbaren Kunstwerken auszutoben*

Einsendungen an: komplex.einsendungen@gmail.com
Einsendeschluss: 1. Mai 2017

*diese Ausschreibung findet in Kooperation mit dem Symposium der STV Philosophie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft zum Thema „K[uns]T als gesellschaftskritisches Medium“ (1. – 2. Juni 2017) statt.

Im Rahmen des Symposiums wird am 31. Mai 2017 eine intermediale Ausstellung zu [ART]ikulation im styleconception eröffnet, welche ausgewählten Künstler/innen die Möglichkeit bietet, ihre kritischen Einsendungen auch intermedial auszustellen (Kontakt: Michaela Bstieler).

Für das komplex gilt: Einsendungen müssen natürlich nicht zwingend kritisch sein, um im Magazin abgedruckt zu werden; sie dürfen auch für sich stehen – ganz im Sinne von l’art pour l’art. Wir sind schon richtig gespannt auf eure vielseitigen Ideen, kreativen Beiträge und kritischen Einmischungen!

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Eine Anregung von Seiten des Symposiums:

Kunst als Projektionsfläche, Kunst als Ausdruck, Kunst als Gesellschaftskritik. Die Konjunktion als vermittelt die gesetzten Begriffe und präsentiert Kunst dabei im Lichte eines Mediums, welches sich in einem aktiven und passiven Moment konkretisiert. Diese Momente fließen unweigerlich in den Prozess des Schaffens, der motivaufgeladen eine Präsenz einnehmen will, ein und intendieren damit die Auseinandersetzung mit der Welt und den in ihr enthaltenen Strukturen. Insofern ist Kunst, die als Medium immer schon Gestalt-ung ist, Ausdruck. Ausdruck bedeutet die durch das Medium vermittelte Interpretation der Welt.

Die Darstellung der Perspektivität der Welt und die Wahl des Mediums, welche diese Perspektivität aufzeigt, setzt ein Bewusstsein der Bedeutung von Kunst als Projektionsfläche voraus und soll im Symposium zur Diskussion gestellt werden. Unter diesen Voraussetzungen gilt es genauer zu debattieren, inwiefern die Begriffe „Kunst“ und „Gesellschaftskritik“ in einen Zusammenhang gebracht werden können. Inwiefern ist Kunst, die eine Kraft der Autonomie einbeziehen kann, dazu befähigt, gesellschaftlichen Widerstand zu leisten? Inwiefern ist Kunst vielleicht immer schon politisiert? Inwiefern lässt sie sich als Vehikel von Gesellschaftskritik akzentuieren, die uns als Bürger_innen einer Gesellschaft seit jeher be-trifft?

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Ein Symposium der STV Philosophie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft von  1.-2. Juni 2017

Nähere Infos zum Symposium findet ihr hier.

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