Warum am Ende vielleicht doch nicht alles gut wird (und wir trotzdem daran glauben müssen) – im Interview mit ELKE HARTMANN

Laura Naumann hat ein Stück geschrieben, das Textfläche und dennoch Geschichte ist, das vom Ende der Welt und von einem potenziellen Neubeginn handelt und das lustig und traurig, böse und zärtlich zugleich ist. „Das hässliche Universum“ bietet eine Auseinandersetzung mit dem, was ist – dem Kapitalismus – und mit dem, was vielleicht sein könnte – … Warum am Ende vielleicht doch nicht alles gut wird (und wir trotzdem daran glauben müssen) – im Interview mit ELKE HARTMANN weiterlesen

Von fließenden Gewässern und rauschenden Gedanken: im Taxispalais mit NINA TABASSOMI und HANNELORE NENNING

Mit der aktuellen Ausstellung fließen in der TAXISPALAIS – Kunsthalle Tirol wird der Osttiroler Künstlerin Hannelore Nenning eine Einzelausstellung (15.3. bis 15.6. 2025) gewidmet, in der sich Naturbeobachtung und Widerstand auf künstlerische Weise verbinden. Die Arbeiten der Künstlerin – ihre Aquarelle und Radierungen alpiner Flusslandschaften – werden von Kuratorin Nina Tabassomi als "gegenwärtige Appelle" verstanden, die uns dazu einladen, "den uns umgebenden Wasserläufen … Von fließenden Gewässern und rauschenden Gedanken: im Taxispalais mit NINA TABASSOMI und HANNELORE NENNING weiterlesen

How To Not Colonize The Moon – An Interview With NELLY BEN HAYOUN-STÉPANIAN

From April 2 to 6, a by now familiar credo echoed through the streets of Innsbruck: the absurd is the only possible way. The DIAMETRALE – Filmfestival returned to the Leokino and other cultural venues. This year, the festival was dedicated to the cinematic exploration of the question “What if?”. Among the films contemplating possible … How To Not Colonize The Moon – An Interview With NELLY BEN HAYOUN-STÉPANIAN weiterlesen

Ästhetische Glitches in absurden Arbeitsschleifen – wie TOTAL REFUSAL Games zweckentfremdet 

Im Rahmen des Kurzfilmprogramms AI x Games auf der DIAMETRALE – Filmfestival für Experimentelles und Komisches (2.–6. April 2025 in Innsbruck) wurde der experimentelle Film Hardly Working von Total Refusal gezeigt. Die Kurzfilmreihe lud zu einer „cineastischen Irrfahrt zwischen Realitätssimulationen, KI-Séancen und virtuellen Utopien“ ein und zeigte „wie angesagte Videospiele durch Zweckentfremdung zu kritischen Auseinandersetzungen anregen“. Neben … Ästhetische Glitches in absurden Arbeitsschleifen – wie TOTAL REFUSAL Games zweckentfremdet  weiterlesen

komPOST #43 [E. Müller, T. Catlaw, J. v. Ochsenstein, F. E. P. Schalk]

Evamaria Müller, Thomas Catlaw, Jutta v. Ochsenstein und Felix Schalk setzen sich in komPOST #43 mit der Lage der Menschheit auseinander – künstliche Intelligenz trifft auf die unbändige Gewalt der Natur, Überlebenswille auf eine am Horizont brodelnde Apokalypse. / In komPOST #43, Evamaria Müller, Thomas Catlaw, Jutta v. Ochsenstein and Felix Schalk examine the state … komPOST #43 [E. Müller, T. Catlaw, J. v. Ochsenstein, F. E. P. Schalk] weiterlesen

Schichten aus Schieferstein und Rüschenstoff: FABIAN REETZ erforscht die Gothic-Subkultur

In der aktuellen Art Box – Ausstellung im Rahmen des Stipendiums der Klocker Stiftung in Hall präsentiert der Künstler Fabian Reetz noch bis 27. April 2025 seine Arbeit, die sich mit den Mechanismen der Gothic-Subkultur, Archivierung und Materialgeschichte auseinandersetzt. Reetz, geboren 1997 in Bad Salzungen, studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und führt seine künstlerische Ausbildung … Schichten aus Schieferstein und Rüschenstoff: FABIAN REETZ erforscht die Gothic-Subkultur weiterlesen

‘A Leap Into A Dream’ – An Interview with Sudanese Photo Artist HASHIM NASR

The cover artwork of our current print magazine, komPOST24, was created by Sudanese artist Hashim Nasr. It shows a hand wrapped in blue plastic, reaching out toward the sky, while colorful flowers are sprouting from the plastic-covered arm. Trapped in Frame | photo: Hashim Nasr Hashim Nasr arrived in Cairo two years ago. What was initially … ‘A Leap Into A Dream’ – An Interview with Sudanese Photo Artist HASHIM NASR weiterlesen

Der Tod als Plural – Interview mit JOACHIM GOLLER zu seiner Inszenierung von „Patient Zero 1“

Patient Zero 1 ist ein Stück von Marcus Peter Tesch, der sich in seinen Projekten häufig mit der Neuerzählung und Sichtbarmachung queerer Geschichte(n) auseinandersetzt. Hier geht es um eines der dunkelsten Kapitel ebendieser queeren Geschichte: HIV und all die Vorurteile, die Stigmatisierung und die Tabus, die es mit sich bringt. Es geht um die Liebe und … Der Tod als Plural – Interview mit JOACHIM GOLLER zu seiner Inszenierung von „Patient Zero 1“ weiterlesen