Sind wir zu viel und dennoch nie genug? Mit SARAH MILENA RENDEL über ihre Inszenierung von „Harte Kost“

Das Theater 7ieben&7iebzig in Innsbruck zeigt die von Sarah Milena Rendel inszenierte Performance „Harte Kost“. Der Name kann zeitgleich als Warnung gesehen werden für das, was einen erwartet, denn leicht verdaulich ist die Beschäftigung mit den Themen Bulimie und Essstörung freilich nicht. Persönliche Erfahrungen werden mit Interviewausschnitten sowie mit theoretischen Reflexionen verwebt. Innere Spannungen treten zutage … Sind wir zu viel und dennoch nie genug? Mit SARAH MILENA RENDEL über ihre Inszenierung von „Harte Kost“ weiterlesen

Alt, schlaff und wunderbar: Über die Radikalität von alternden Frauen – aktuell im Theater praesent

Es gibt lustigeres als Altwerden, da sind sich wohl viele einig. Die körperlichen Gebrechen und Krankheiten nehmen zu, oft auch Einsamkeit oder Altersarmut. Die größte Angst, die die Gesellschaft in Bezug auf das Altern umtreibt, scheint aber die vor den äußerlichen Veränderungen zu sein. Falten, Hängebrüste und Hängeärsche, schlaffe Haut an Beinen und Armen, graue Haare … Alt, schlaff und wunderbar: Über die Radikalität von alternden Frauen – aktuell im Theater praesent weiterlesen

Eine Stube der Erinnerungen – EVA MÜLLER mit „loops of belonging“ im BRUX

In ihrem neuen Stück loops of belonging – die Stube in mir untersucht die Choreografin Eva Müller wie Zugehörigkeit, Identität und Herkunft miteinander verflochten sind. Von 14. bis 16. November ist die Produktion von Offtanz Tirol im Brux zu erleben. "loops of belonging" | Foto: Alena Klinger Mit einer ausgebauten Tiroler Bauernstube, einer Poledance-Stange auf … Eine Stube der Erinnerungen – EVA MÜLLER mit „loops of belonging“ im BRUX weiterlesen

Zirkus und Akrobatik von Alexa kontrolliert – zu Besuch beim KRAPOLDI

Das KRAPOLDI Festival (21.–31. August 2025) lockt wieder internationale Ensembles aus Clownerie, Neuem Zirkus und Straßentheater nach Innsbruck. Angereist ist auch die Gruppe Psirc aus Barcelona, deren Artist:innen in der Show „After All“ zeigen, wie Zirkusleben und neue Technologien aneinandergeraten.  Foto: Psirc Eine Lampe richtet sich zum Publikum, die Stimme spricht verzerrt vor einem sumpfigen Gebiet im Zelt, … Zirkus und Akrobatik von Alexa kontrolliert – zu Besuch beim KRAPOLDI weiterlesen

Was kommt nach dem Sturm? trans*motion tanzt Utopien

Juni ist Pride Month – ein Monat der Sichtbarkeit, des Feierns, aber auch der Widersprüche. Während Regenbogenflaggen wehen, liest man von zunehmender Gewalt gegen queere und trans Menschen. Inmitten eines weltweit erstarkenden Rechtsrucks stellt sich die Frage neu: Will man überhaupt sichtbar sein – oder einfach nur sicher? Was bedeutet es, als trans Person heute Raum zu … Was kommt nach dem Sturm? trans*motion tanzt Utopien weiterlesen

Warum am Ende vielleicht doch nicht alles gut wird (und wir trotzdem daran glauben müssen) – im Interview mit ELKE HARTMANN

Laura Naumann hat ein Stück geschrieben, das Textfläche und dennoch Geschichte ist, das vom Ende der Welt und von einem potenziellen Neubeginn handelt und das lustig und traurig, böse und zärtlich zugleich ist. „Das hässliche Universum“ bietet eine Auseinandersetzung mit dem, was ist – dem Kapitalismus – und mit dem, was vielleicht sein könnte – … Warum am Ende vielleicht doch nicht alles gut wird (und wir trotzdem daran glauben müssen) – im Interview mit ELKE HARTMANN weiterlesen

Der Tod als Plural – Interview mit JOACHIM GOLLER zu seiner Inszenierung von „Patient Zero 1“

Patient Zero 1 ist ein Stück von Marcus Peter Tesch, der sich in seinen Projekten häufig mit der Neuerzählung und Sichtbarmachung queerer Geschichte(n) auseinandersetzt. Hier geht es um eines der dunkelsten Kapitel ebendieser queeren Geschichte: HIV und all die Vorurteile, die Stigmatisierung und die Tabus, die es mit sich bringt. Es geht um die Liebe und … Der Tod als Plural – Interview mit JOACHIM GOLLER zu seiner Inszenierung von „Patient Zero 1“ weiterlesen

Akrobatik als Kunstform: Der Verein AKROSPHÄRE über die zeitgenössische Zirkusszene

Das Grazer Kollektiv Akrosphäre hat sich in der österreichischen Kulturlandschaft als Vorreiter des zeitgenössischen Zirkus etabliert. Mit ihrer neuesten Produktion „Xpect“ tourt das Duo Yasmine Heyer und Uwe Sattelkow 2025 gemeinsam mit dem Wiener Dada Zirkus durch Österreich und lädt das Publikum ein, die Vielfalt moderner Zirkuskunst zu entdecken. Unter dem Titel „DadaSphäre – zeitgenössischer Zirkus im Doppelpack“ gastieren die beiden … Akrobatik als Kunstform: Der Verein AKROSPHÄRE über die zeitgenössische Zirkusszene weiterlesen

Fasnacht Forward! – BURSCHENSCHAFT FURIA lädt zur neuen Ära

Am 11. November, pünktlich zum Faschingsbeginn, fand vor dem Landestheater in Innsbruck erstmals die Fasnacht Forward statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Burschenschaft Furia unter der Leitung der Theaterregisseurin Julia Jenewein im Rahmen der Ausschreibung TKI open 25. Die Moderation übernahm die Dragqueen Sindy Sinful, die die Feierlichkeiten bedeutungsschweren Worten eröffnete: „Dies ist ein … Fasnacht Forward! – BURSCHENSCHAFT FURIA lädt zur neuen Ära weiterlesen

Exploring Sound through Movement: DAN SU performing “Jī” at VORBRENNER

Dan Su, a transdisciplinary avant-garde artist also known as su dance110, will perform the solo piece “Jī 击” (Chinese for "to hit something") at VORBRENNER in Innsbruck on October 18th and 19th. VORBRENNER, an experimental platform for process-oriented work across artistic disciplines, selected Dan Su’s project through an open call for a short-term residency. During … Exploring Sound through Movement: DAN SU performing “Jī” at VORBRENNER weiterlesen